Fernglas Test 02/2021 – Die besten Modelle im Vergleich

Es soll endlich wieder auf Reisen gehen und da darf natürlich ein Fernglas nicht fehlen? Egal ob es nach Südafrika auf Safari, nach Arizona zum Grand Canyon oder nach Australien zum Koalas beobachten geht – das richtige Fernglas muss auf jeden Fall mit. Doch selbst zu Hause gibt es genug Gründe für die Anschaffung eines Fernglases. 

Sie wollen auf die Jagd gehen oder sind regelmäßig in der Natur unterwegs? Mit dem richtigen Fernglas werden Sie die Natur um sich herum noch mehr genießen können. Doch gerade beim Kauf des ersten Fernglases wird einem schnell klar, dass die Wahl nicht gerade einfach ist und es viele Details zu Bedenken gibt. Lesen Sie daher unseren Artikel und finden Sie heraus auf was es wirklich ankommt und welche Produkte besonders gut geeignet sind.

Die 10 beliebtesten Ferngläser

Einführung in die Welt der Ferngläser

Ganz zu Beginn sollten wir vielleicht einmal die Frage klären: Was ist ein Fernglas eigentlich? Jedes Kind weiß, egal ob beim Jagen oder Wandern: Ein Fernglas kann alles vergrößern, was in der Ferne liegt. Tatsächlich handelt es sich bei einem Fernglas nur um ein binokulares Fernrohr. Somit kann das Fernglas auf beiden Augen gleichzeitig angewendet und somit eine bessere Sicht gewährt werden.

Doch wie genau funktioniert das eigentlich? Die Funktion eines Fernglases ist immer gleich und absolut unabhängig von der Preiskategorie und Ausführung. Jedes Objekt auf unserem Planeten reflektiert Licht und dieses Licht trifft normalerweise direkt auf unser Auge und erlaubt uns alles zu sehen, was um uns herum passiert. Doch unser Auge reicht bei weitem nicht so weit, wie ein Fernglas. Verwenden wir ein Fernglas, trifft das reflektierte Licht nun zuerst auf das Fernglas und wird durch die Prismen in dem Fernglas so korrigiert, dass es anschließend für unser menschliches Auge sichtbar ist.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst

Es gibt unterschiedliche Arten von Ferngläsern:

  • Kompaktferngläser: Eher schwache Qualität, günstig zu erwerben und hervorragend für Anfänger geeignet.
  • Universalferngläser: Hervorragend für die Tierbeobachtung geeignet, gute Qualität.
  • Großferngläser: In der Regel nur in der Astronomie angewendet, da sehr starke Vergrößerung und daher nur für weiter entfernte Objekte geeignet.

Das richtige Fernglas findet sich durch eine genaue Bedarfsanalyse. Unser Artikel wird noch genauer auf die unterschiedlichen Ferngläser eingehen und deren Besonderheiten hervorheben.

Wichtige Kriterien beim Kauf

Es sollte nicht einfach das erstbeste Fernglas erworben werden und daher sollte vorab durchaus eine Bedarfsanalyse durchgeführt werden. Fragen Sie sich selbst:

  • Wofür brauche ich das Fernglas?
  • Wo werde ich das Fernglas mit hinnehmen?
  • Welche Lichtverhältnisse habe ich dort?
  • Wie viel möchte ich ausgeben?

Haben Sie all diese Fragen geklärt, sollten Sie anfangen, Produkt auf dem Markt zu vergleichen. Gerade für Laien ist dies jedoch nicht sehr einfach. Daher haben wir hier die wichtigsten Kaufkriterien zusammengefasst.

Sehfeld

Das Sehfeld sollte durchaus eine wichtige Rolle beim Kauf spielen und das vor allem für Brillenträger. Definiert ist das Sehfeld als: Sehfeld = Okular Sehfeld / Vergrößerung

Natürlich können Sie mit einem Fernglas ein wesentlich kleineres Umfeld wahrnehmen, als mit dem eigenen Auge. Das bedeutet je größer die Vergrößerung, desto kleiner das Sehfeld. In der Regel wird das Sehfeld entweder in Grad oder in Metern angegeben. Ein Grad ist dabei mit 17,5 Metern gleichzusetzen.

Hat das Fernglas zum Beispiel ein zu kleines Sehfeld, kommt es schnell zu dem sogenannten Tunneleffekt, bei dem nur ein sehr eingeschränktes Sehfeld durch das Fernglas gesehen werden kann.

Für die meisten Käufer gilt, dass im Idealfall ein Fernglas mit einem Okular Sehfeld von über 55 Grad verwendet werden sollte. Mit einem solchen Wert kommt es in der Regel nicht zu einem Tunneleffekt. Eine Ausnahmeregelung sind hier Brillenträger, bei diesen sollte das Fernglas ein Sichtfeld von mindestens 80 % ermöglichen. Hierfür ist der Abstand zwischen dem Auge und der Okularlinse besonders wichtig und sollte in diesem Fall größer als 14 Millimeter sein.

Gewicht

Ein sehr wichtiges Kaufargument ist das Gewicht des Produktes. Wer es mit auf Reisen nehmen möchte, bevorzugt vermutlich eine eher leichtere Variante. Für die Anwendung des Fernglases ist ein leichtes Gewicht jedoch nicht immer die beste Wahl. Schwerere Produkte sind beim Halten stabiler und Verwackeln nicht so schnell. Es ist also wichtig, dass Sie hier die richtige Wahl und eventuell einen guten Kompromiss treffen.

Leichte Modelle können gut und gerne nur 200 Gramm wiegen, Astronomie Ferngläser dagegen wiegen meist über zwei Kilogramm. Kompakte Modelle sind immer sehr leicht, sollten Sie sich für ein etwas größeres und hochwertigeres Modell entscheiden, sollte dies in einem Bereich von 700 Gramm und einem Kilogramm liegen. Bei diesem Gewicht haben sie noch eine gewisse Handlichkeit, jedoch zugleich den Vorteil einer gewissen Stabilität.

Vergrößerung

Die Vergrößerung ist meist das Hauptkaufargument und das auch Zurecht. Die Zahl gibt an um das wievielfache das Fernglas fokussierte Dinge vergrößern kann. Am häufigsten werden Modelle mit 8- und 10-facher Vergrößerung verkauft. Doch was genau bedeutet das in der Anwendung? Bei einer 10-fachen Vergrößerung sehen Sie ein Gegenstand in 100 Meter Entfernung so groß als wäre es nur zehn Meter entfernt. Doch warum dann nur eine 10-fache Vergrößerung und nicht gleich mehr? Bei einer stärkeren Vergrößerung verwackeln wir mit der Hand sehr schnell und es müsste zusätzlich ein Stativ verwendet werden. Alternativ gibt es auch Produkte mit Bildstabilisierung, die dann mit technischer Hilfe für ein stabiles Bild sorgen können.

Für den normal Gebrauch im Urlaub, zur Vogelbeobachtung oder auch für diverse Wanderungen sind Ferngläser mit 7-, 8- oder 10-facher Vergrößerung durchaus ausreichend. Sobald Sie einmal angefangen haben sich umzusehen, werden Sie schnell merken, dass dies die gängigsten Vergrößerungen auf dem Markt sind.

Austrittspupille

Die Austrittspupille bestimmt die Größe des Lichtbündels, welche durch die Gläser des Fernglases durchgelassen werden. Das ist besonders bei schlechten Lichtverhältnissen von großer Bedeutung, denn umso mehr Licht das Fernglas aufnimmt, desto klarer kann es Gegenstände auch in dunkleren Situationen darstellen.

Definiert ist dieses Maß durch: Austrittspupille = Objektivdurchmesser / Vergrößerung

Beim Kauf eines Fernglases sollten ein Produkt mit einer Austrittspupille von mindestens vier Millimetern gewählt werden. Wer jedoch bereits weiß, dass er häufig mit schlechten Lichtverhältnissen zu tun hat, sollte sich besser für ein Produkt mit Austrittspupille von mindestens sechs Millimetern entscheiden. Gerade bei der Jagd kann dies eine wichtige Rolle spielen, da das Fernglas hier oft bei der Dämmerung zum Einsatz kommt.

Dämmerungzahl

Ob ein Produkt für den Einsatz in der Dämmerung geeignet ist, ist auch von der Dämmerungzahl abhängig. Je höher die Zahl, desto besser die Bildauflösung, welche die Ferngläser in der Dämmerung wiedergeben können. In der Regel liegt der Wert in einem Bereich von 5 bis 25. Der Wert berechnet sich wie folgt:

Objektivdurchmesser x Vergrößerung – anschließend wird die Quadratwurzel aus diesem Wert gezogen.

Glas

Über das richtige Glas machen sich vor allem Laien meist eher weniger Gedanken. Doch tatsächlich spielt die Art und Qualität des Glases eine sehr bedeutende Rolle für die gesamte Qualität des Fernglases. Das Glas ist in der Regel etwa 8 bis 12 Zentimeter dick und hier muss das Licht erst einmal durch, bis es bei unserem Auge ankommt. Daher ist sowohl die Art des Glases wie auch die Verarbeitung sehr wichtig. Bei der Verarbeitung ist es zum Beispiel besonders wichtig, dass die Zusammensetzung und Fertigung der mechanischen und optischen Bauteile bis auf das kleinste Detail abgestimmt sind. Das Ziel ist hier die Transmission zu optimieren und die Reflexe zu reduzieren. Die höchsten erzielten Werte liegen hier bei rund 90 Prozent. Hochwertige Ferngläser arbeiten noch dazu mit Gläsern, die wasserdicht und tropentauglich sind.

Wichtig beim Kauf ist, dass Sie nur Ferngläser in Ihrer Preiskategorie ausprobieren. Haben Sie einmal die hochwertigsten Ferngläser ausprobiert, geht Ihnen sehr schnell der Spaß an den erschwinglichen Produkten verloren. Gerade wer das Fernglas nur hin und wieder mit auf Reisen nimmt, möchte vermutlich kein Vermögen ausgeben und die gängigen und dennoch hochwertigen Modelle sind hier durchaus ausreichend.

Kauf eines Fernglases

Wahl des richtigen Produktes

Kompakt-, Universal- oder doch lieber Großfernglas? Wir haben bereits ein wenig über die unterschiedlichen Arten gelernt, doch was genau sind eigentlich die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Modelle?

Kompaktfernglas

Wer das Fernglas nur gelegentlich mit auf Reisen nehmen möchte, ist in der Regel mit einem Kompaktfernglas gut beraten. Die Modelle sind in der Regel sehr erschwinglich und besonders platz- und gewichtssparend. Die Qualität ist jedoch nicht immer hervorragend und gerade bei schlechten Lichtverhältnissen kommt es schnell zu Einschränkungen. Brillenträger sollten besser von dem Kauf eines Kompaktfernglases abgeraten werden. Besonders gut geeignet sind die Kompaktferngläser dagegen für Besuche im Theater, Kirchen oder auch im Museum. Hierbei sollten die Ferngläser eine 5-fache Vergrößerung nicht überschreiten.

Universalferngläser

Hier gibt es zwei verschiedene Modelle: Porro-Ferngläser und Dachkantenferngläser. Die meisten Modelle haben beide mindestens einen Objektivdurchmesser von 35 Millimeter und sind in der Regel für Brillenträger geeignet. Dies kann jedoch vom jeweiligen Modell abhängig sein und sollte durchaus vor dem Kauf abgeklärt werden.

  • Porro-Ferngläser sind besonders für ihre guten Preis-Leistungsverhältnisse bekannt. Sie geben das Bild meist sehr hell wieder und haben noch dazu einen hohen Kontrast. Das ist besonders für Beobachtungen in weiter Entfernung wichtig und die Modelle sind daher perfekt für den Einsatz in der Natur geeignet.
  • Dachkantenferngläser sind in der Regel sehr hochwertige Ferngläser, die für professionelle Beobachtungen verwendet werden können. Die Auflösung und der Kontrast sind sehr hoch und sie sind besonders gut in der Dämmerung geeignet. Diese hohe Qualität macht sich meist jedoch auch im Preis bemerkbar.

Universalferngläser sind in der Regel jedoch nicht gerade sehr leicht und auch eher weniger handlich. Auf Reisen sind sie daher nicht immer die beste Wahl, jedoch haben sie eine hohe Stabilität und liefern ein ausgezeichnetes Bild.

Großferngläser

Sonne, Mond und Sterne – wer eine Faszination für das Universum hat, sollte sich ein Großfernglas zulegen. Natürlich gibt es auch Teleskope, doch mit einem Großfernglas lässt sich durchaus einiges Sichten und noch dazu kann es einfacher mit auf Reisen genommen werden als ein Teleskop. Großferngläser haben in der Regel sehr große Objektivdurchmesser und sind somit hervorragend für den Einsatz in der Nacht und somit zur Sternenbeobachtung geeignet. Daher werden sie oft auch ‚Kometensucher‘ genannt. Großferngläser werden außerdem auch vom Militär, der zivilen Schifffahrt und der Marine eingesetzt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Großferngläser hervorragend für die Sternenbeobachtung und als Ersatz für ein Teleskop verwendet werden können, jedoch gibt es auch ein paar Nachteile. Die meisten Modelle sind so zum Beispiel sehr teuer und daher nicht für jeden so einfach zu Erwerben. Noch dazu muss das Großfernglas in der Regel mit einem Stativ verwendet werden. Das Bild würde sonst zu schnell verwackeln und die Handhabung durch die Größe und das Gewicht ist ohne Stativ fast unmöglich.

Produktbeschreibung

Ferngläser werden in fast allen Geschäften, wie auch Onlineshops mit den gleichen Bezeichnungen ausgeschrieben. So gibt es zum Beispiel 20×80 Ferngläser. Doch was genau heißt das nun? Die Zahl vor dem x steht für die Vergrößerung und die Zahl nach dem x für den Durchmesser der Linse. Ein 20×80 Modell hat daher eine 20-fache Vergrößerung und eine 80 Millimeter große Linse. Aus diesen Werten kann sich nun auch die Austrittspupille berechnen lassen. Dafür kann die oben genannte Formel angewendet werden: 80/20 = 4.

Weitere Kriterien

Es gibt durchaus noch ein paar weitere Kriterien, die beim Kauf eines Fernglases eine Rolle spielen. So zum Beispiel auch die Zusatzausstattung, die mit der Kamera geliefert wird. Manche Kameras kommen direkt mit einer Tasche, oder einer Austauschbatterie. Natürlich sollte dies kein ausschlaggebendes Kriterium sein, aber sollten Sie sich zwischen zwei oder drei ähnlichen Produkten nicht entscheiden können, könnten diese Faktoren vielleicht weiterhelfen.

Für den ein oder anderen spielt eventuell auch die Farbe des Fernglases eine Rolle. Während die meisten Modelle entweder schwarz oder dunkelgrün sind, gibt es durchaus auch sehr bunte Modelle. Diese sind meist bei den Kinderferngläsern zu finden. Besonders bekannt sind hier die Marken: Bresser, Esschert und Carson.

Wo kann ich ein Fernglas erwerben?

Ferngläser können sowohl in Geschäften wie auch Online erworben werden. In der Regel gibt es Ferngläser in Fotofachgeschäften, Outdoor Shops, Optikern oder auch Läden, die Jagdausstattung anbieten. Ebenso bieten auch manche Elektronikfachgeschäfte eine Auswahl an Ferngläsern. Online bieten sich vor allem folgende Seiten an:

  • Amazon.de
  • Mediamarkt.de
  • Foto-Erhardt.de
  • Ebay.de
  • Astroshop.de
  • Saturn.de

Wer beim Kauf lieber etwas sparen möchte, kann natürlich auch ein gebrauchtes Fernglas erwerben. Hier ein paar Anlaufstellen für den Erwerb gebrauchter Ferngläser:

  • Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e.V. (VDB)
  • Ebay.de
  • Amazon Warenhaus
  • Ebay Kleinanzeigen
  • ASMC

Wieviel kostet mich ein Fernglas?

Diese Frage ist fast unmöglich zu beantworten. Das hängt ganz von dem gewählten Modell ab. So gibt es bereits Kompaktferngläser für rund 20 Euro. Großferngläser dagegen fangen bei rund 250 Euro an und können gut und gerne auch über 2.000 Euro kosten. In der Regel gelten meist folgende Preisspannen:

  • Kompaktfernglas: 20 bis 100 Euro
  • Universalfernglas: 100 bis 800 Euro
  • Großfernglas: 350 bis 2.500 Euro

Anwendung eines Fernglases

Es ist endlich so weit und Sie können Ihr Fernglas das erste Mal einsetzen? Hier gibt es ein paar Tipps zu beachten. Besonders wichtig bei der Anwendung ist der Abstand zwischen der Linse und dem eigenen Auge. Das Fernglas besteht aus drehbaren Linsen, welche eine optimale Einstellung ermöglichen sollen. Ist das Bild beim Ansetzen unscharf, liegt das vermutlich entweder an der falschen Einstellung oder an einer verschmierten Linse. Drehen Sie die Linse Stück für Stück, bis das Bild scharf wird.

Nur weil das Bild für eine Person scharf erscheint, muss dies noch lange nicht für alle gelten. Gerade Brillenträger brauchen meist einen ganz anderen Abstand. Daher ist es vollkommen normal, dass das Fernglas beim Weitergeben in einer Gruppe meist jedes Mal etwas angepasst werden muss. Das klingt nun wesentlich komplizierter als es ist, doch gerade wer Ferngläser häufiger verwendet, wird dies im Handumdrehen herausfinden.

Weitere wichtige Fakten

Fernglas reparieren

Nur weil ein Teil gebrochen ist oder nicht mehr funktioniert, muss nicht direkt ein neues Fernglas erworben werden. Kontaktieren Sie am besten direkt den Hersteller Ihres Fernglases und finden Sie heraus, ob es eine Werkstatt in Ihrer Nähe gibt. Alternativ kann auch direkt ein Optikfachgeschäft aufgesucht werden. Diese können oft bei der Reparatur helfen. Ebenso können Sie sich im Internet auf die Suche nach Ersatzteilen machen.

Beschlagen des Fernglases

Es gibt nichts Nervigeres als ein beschlagenes Fernglas. Gerade Brillenträger kennen das Problem nur zu gut. Gerade bei niedrigen Temperaturen kann das schnell zu einem Problem werden. Dafür gibt es jedoch eine ganz einfache Abhilfe: Antibeschlag-Spray. Diese gibt es in einem Jagdfachgeschäft oder auch bei einem Optiker käuflich zu erwerben.

Pflege des Fernglases

Besonders wichtig ist, dass Sie das Fernglas immer in einer eigenen Tasche aufbewahren. Diese sind in der Regel gepolstert und schützen das Fernglas vor Kratzern, Stößen und anderen Einwirkungen. Bei der Reinigung der Gläser sollten keine kratzigen Materialien verwendet werden. Im Idealfall besorgen Sie sich einen Objektivpinsel und eine Gummipuste. Mithilfe dieser lässt sich der Staub ohne Probleme und ohne Kratzer entfernen. Für eine intensivere Reinigung sollte entweder ein Papiertaschentuch oder ein sauberes Leinentuch verwendet werden.

Fazit

In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Kriterien rund um den Kauf und die Verwendung eines Fernglases zusammengefasst. Nach dem Lesen dieses Artikels können Sie beruhigt in das nächste Fachgeschäft gehen und brauchen keine Angst haben, nur Bahnhof zu verstehen, wenn Sie der Verkäufer beraten will. Testen Sie das Fernglas auf jeden Fall vor Ort und überzeugen Sie sich selbst von der Qualität. Haben Sie einmal das richtige Fernglas gefunden, werden Sie es so schnell sicher nicht mehr hergeben. Meist ist ein Fernglas tatsächlich eine Investition fürs Leben und sollte daher gut durchdacht sein.