Kletterhelm Test 06/2021 – Die besten Modelle im Vergleich

Der Sommer ist die Jahreszeit des Kletterns. Frische Luft, strahlende Sonne und beeindruckende Felsen: Das schreit geradezu nach dem nächsten Kletterausflug! Doch neben den Außeneinflüssen ist eines beim Klettern besonders von Bedeutung: die richtige Ausrüstung. Gerade beim Outdoor-Klettern (Stichwort Steinschlag) ist der Kletterhelm da explizit wichtig. Aber auch in der Halle ist es sinnvoll, deinen Kopf mit einem Helm zu schützen. 

Du willst dir einen (neuen) Kletterhelm anschaffen? Dann kann dir unser Ratgeber dabei Einiges erleichtern und dir die wichtigsten Informationen rund um den idealen Kletterhelm für dich bieten!

Die 10 beliebtesten Kletterhelme

Der Kletterhelm: Das Wichtigste zusammengefasst

Hast du schon mal diese beispielhafte Darstellung davon gesehen, was mit einer Wassermelone geschieht, wenn diese ungebremst auf Asphalt oder anderem harten Untergrund aufkommt? Demgegenüber, dass sie weitgehend heil bleibt, sobald man der Wassermelone einen Helm aufsetzt?

Ja, das Beispiel dient tatsächlich primär Fahrradfahrern, denen vor Augen geführt werden soll, dass sie im Straßenverkehr mit Radhelm besser aufgestellt sind. Doch wir finden, dass man auch auf den Klettersport dieses Beispiel sehr gut anwenden kann.

Du erreichst beim Klettern oft schwindelerregende Höhen. Besonders draußen an Naturstein lauert die Gefahr überall, sich den Kopf anzustoßen. Nicht nur beim Worst Case Szenario (dem Absturz) kann das passieren, sondern auch, wenn man zum Beispiel einen (Fels-)Vorsprung übersehen oder falsch eingeschätzt hat.

Der Kletterhelm dient als Schutz für deinen Kopf beim Ausüben des Klettersports, egal ob in der Halle oder im Freien. Im Freien fällt dir halt meistens eher etwas entgegen als in der Halle, deswegen brauchst du da unbedingt einen Helm.

Worauf es ankommt

Wo es dann darauf ankommt, welche Kletterart du in welcher Form betreibst, ist: bei der Auswahl des richtigen Kletterhelms. Du hast eine große Auswahl, das kann für einen Laien oder jemanden, der noch nie zuvor einen Sporthelm gekauft hat, oft ein Dschungel sein.

Man unterscheidet voranging zwischen Hartschalenhelmen, Schaumschalenhelmen und Hybridschalenhelmen. Wenn du einen Kletterhelm kaufst, sollten Passform, das Eigengewicht des Helms sowie dessen Belüftung und die Größenverstellbarkeit nach dem jeweiligen Verwendungszweck Kaufkriterien sein.

Brauchst du überhaupt einen Kletterhelm? Unerlässlich ist ein solcher, wenn du eine Klettertour im Gebirge, einer Klamm oder generell Outdoor planst, die Gefahr durch Steinschlag ist immer akut, aktuell und sollte niemals leichtfertig unterschätzt werden.

Auch in Kletterhallen, dort in enormen Höhen oder auf Klettertürmen kann die Anschaffung eines Kletterhelmes sinnvoll sein, auch wenn hier die Steinschlaggefahr im Regelfall wegfällt. Ein guter Schutz deines Kopfes ist immer eine vernünftige Idee, deshalb werfen wir doch einen Blick auf die einzelnen Modelle und die Auswahlkriterien für dich.

Anmerkung: Steinschlag, die Bedrohung von oben

Das gilt nur für Outdoor-Kletterer oder solche, die entsprechende Touren oder Ausflüge planen. Steinschlag ist einer der häufigsten Gründe für wirklich schreckliche Kletterunfälle. Die Gefahr kommt von oben, unvorbereitet und schlägt mit voller Wucht zu.

Wenn lose Steine bewegt werden, rollen sie ungebremst hinab und können fatale Verletzungen verursachen, wenn sie den Kletterer treffen. Für das Seilklettern draußen in Felswänden oder am Berg gilt daher unablässig die Helmpflicht für alle verantwortungsbewussten Klettersportler.

Welcher Kletterhelm passt zu dir?

Nicht jeder Kopf ist gleich groß oder gleich geformt. Deswegen gibt es hier keine pauschale Empfehlung. Einen Kletterhelm sollte man unbedingt im Fachhandel probieren. Das ist wie bei einem Wanderschuh: die Größe muss passen, ohne Druckstellen und der Tragekomfort sollte auch auf längere Sicht gegeben sein.

Die Größe muss genau passen, der Kletterhelm muss perfekt sitzen. Er darf nicht zu groß und damit nicht fest genug und wackelig, aber auch nicht zu klein und damit drückend sein. Bei längerem Tragen solltest du dich in deinem Helm immer noch wohlfühlen und keine Kopfschmerzen davon bekommen.

Schmerzen machen dich unkonzentriert und um beim Klettern Unfälle zu vermeiden, musst du konzentriert bleiben können. Sonst wird man schnell einmal ungenau bei den Griffen und Tritten, wenn man durch einen zwickenden oder einengenden Helm abgelenkt wird.

Auch das Eigengewicht des Helms kann darauf Einfluss nehmen. Ein leichter Kletterhelm wird als wesentlich angenehmer empfunden als ein klobiges, schweres Modell, das gefühlt sogar bei den Bewegungen einschränkt. Ein weiterer (Wohlfühl-)Faktor kann die Belüftung darstellen.

Ein knallfest geschlossener Kletterhelm wird unter der Sonne im Freien für Schweiß und juckende Kopfhaut sorgen und einfach unangenehm sein mit der Zeit. Doch mit ausreichend Belüftung und leichtem Gewicht ist das Ganze schon komfortabler.


Kaufberatung zur Anschaffung eines Kletterhelms

Ein kleiner Tipp im Voraus, wenn man drauf und dran ist, sich einen Kletterhelm anzuschaffen: Knallige und auffällige Farben sind beim Kletterhelm vorteilhaft.

Alarmrote, quietschpinke oder neongelbe Helme sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber du siehst den Helm eh nicht, wenn du ihn auf dem Kopf trägst. Es geht dabei eher darum, dass dich im schlimmsten Fall Bergrettung und andere Notfalldienste leichter im Gebirge erkennen und finden und somit bergen können.

Davon abgesehen sollte es natürlich beim Kauf eines Helmes nicht um die Optik gehen, sondern um den Schutz des Kopfes. Weil die eigene Sicherheit und körperliche Integrität wohl die wichtigsten Faktoren sind, solle man gerade bei der Auswahl eines passenden Helms nicht sparen. Unter 50 Euro solltest du beim Helmkauf gar nicht anfangen. Ein guter Kletterhelm bewegt sich in der Größenordnung zwischen 60 und 150 Euro.

Etwa alle fünf Jahre solltest du dir sowieso einen neuen Kletterhelm zulegen, sofern du diesen regelmäßig benützt. Dies deshalb, weil etwa Innenschäden durch Schweiß entstehen können. Der Schaum oder die Polsterung im Inneren könnten durch Schweiß ihre Stabilität verlieren.

Was machen bei Schäden? 

Bei Außenschäden sollte der Helm schon früher ausgetauscht werden, beispielsweise, wenn leichter Steinschlag auf ihn eingewirkt hat.

Ein paar Kaufkriterien sind zur Übersicht besonders wichtig und auf diese solltest du beim Kauf unbedingt achten. Der Verwendungszweck ist – wie schon erwähnt – zu beachten. Es ist ein anderer Helm nötig, wenn du im gefährlichen Gebirge kletterst als in der weitgehend geschützten Halle.

Auch nehmen deine Skills, dein Können, Einfluss auf die Wahl des Kletterhelms. Bist du zum Beispiel professioneller Sportkletterer, ist das etwas anderes, als wenn du deine erste Klettertour planst.

Anmerkung: Bei diesen oft erwähnten Outdoor-Gefahren wie Steinschlag oder Felsvorsprüngen vergisst man häufig, dass auch in der Halle etwas schiefgehen kann. Wahrscheinlich weil sich Bouldern als regelrechter Trendsport herauskristallisiert hat, kann man mittlerweile statistisch gesehen sagen, dass 65% der Kletterverletzungen vom Boulderunfällen kommen.

Zudem soll die Größe perfekt stimmen, was bei starren Materialien oft eine Herausforderung sein kann. Außerdem ist das Gewicht entscheiden, da man den Helm ohne Probleme (und vor allem Schmerzen) eine lange Zeit tragen können sollte. Dann stellt sich noch die Frage nach der Extra-Ausstattung: Wünscht du dir ein Kinnpolster, welches das Tragen bequemer macht oder wie sieht es mit der Belüftung aus?


Kriterium Nummer 1: Die Größenverstellbarkeit

Die Spanne zur Größenverstellbarkeit liegt bei den meisten Modellen bei 53 bis 62 Zentimeter. Dieses Kaufkriterium steht nicht umsonst auf der Nummer 1, denn die Größe ist das allerwichtigste.

Dass der Helm ohne Druckstellen passt, ist für jeden Zweck von Bedeutung. Alleine schon die unterschiedlichen Frisuren und Haarstrukturen der Menschen sorgen dafür, dass man die Größen trotz ähnlicher Kopfgrößen um den ein oder anderen Zentimeter verstellen können sollte.

Auch für Hartgesottene, die in kälteren Jahreszeiten noch draußen Klettern wollen, ist diese Eigenschaft von Vorteil, denn man kann sich mittels Größenverstellung ein paar Zentimeter mehr verschaffen, unter denen man eine Haube tragen kann.


Kriterium Nummer 2: Das Eigengewicht

Zwar geht es hier um keine Kiloangaben, aber jedes Gramm spielt hier eine Rolle. Gerade auf kräftezehrenden und langen Klettertouren kann sich gefühlt jedes Sandkorn auf Dauer ganz schön anhängen. Ein federleichter Kletterhelm beeinträchtigt dich nicht in deiner Leistung und beim Klettern ist es ohnehin besser, einen freien Kopf zu haben.

Also nicht nur gedanklich, sondern eben auch einen unbeschwerten. Leichte Kletterhelme rentieren sich spätestens nach den ersten wirklich anstrengenden Höhenmetern. Man verliert einfach weniger schnell die Freude und Motivation am Sport mit einem leichten Kletterhelm.


Kriterium Nummer 3: Extras wie Belüftung und Polsterung und Weiteres

Zusammenzufassend als „Extra-Ausstattung“ kann man hier diese Punkte anführen. Unter einem Kletterhelm wird dir sowieso heiß werden, immerhin betreibst du beim Klettern Sport und damit schweißtreibende Anstrengung. Besonders draußen, wenn die Sonne ungefiltert auf dein Haupt strahlt, kann ein Helm doch recht „schwitzig“ werden.

Deshalb sind die Helme mit besonders gut strukturierten oder eben einfach einer Mehrzahl an Belüftungsöffnungen (diese Schlitze an der Helmschale) eine Empfehlung, gerade für Outdoor-Kletterer. Wie beim Gewicht gilt auch hier: es klettert sich leichter unbeschwert und mit Frischluft um die Birne.

Eine Polsterung sollte eigentlich jeder Helm haben, sonst ist das Tragen zu unkomfortabel. Aber bei den Extras geht es zum Beispiel um das Kinnpolster, das dafür sorgt, dass die Verschlussriemen am Kinn nicht einschneiden oder drücken. Manche mögen das gerne, für manche fühlt sich aber eine zusätzliche Kinnpolsterung eher unbequem an. Das sollte man beim Kauf selbst probieren.

Der vorher erwähnte „Damenhelm“ kann auch hier aufgelistet werden. Immerhin bestehen bei einer vollen und langen Haarpracht wirklich andere Bedürfnisse an einen Helm als bei einer Kurzhaarfrisur. Die Öffnung am Hinterkopf für Langhaarträger ist auch ein zu beachtendes Extra für die Helmauswahl.


Welche Arten von Kletterhelmen gibt es und was macht sie aus?

Ein paar Beispiele für Kletterhelmarten, auf die wir im Folgenden noch expliziter eingehen werden, sind die nachstehenden:

Hybrid-Kletterhelme

Hybrid Kletterhelme bestehen aus einer Hartschaumschale und einer sehr dünnen Kunststoffschicht und bestechen vor allem durch ihren hohen Tragekomfort wegen des gegebenen Belüftungssystems. Sie sind die Fusion zwischen Hartschaumhelmen und Hartschalenhelmen, siehe unten.

Hartschaumhelme

Hartschaumhelme haben einen stoßdämpfenden Schaumschalenkern, der von einer dünnen Schicht aus Hartplastik überzogen ist und der den Kopf bei Krafteinwirkung dadurch schützt, indem er sich verformt. Sie sind weniger stabil als der Hartschalenhelm.

Hartschalenhelme

Hartschalenhelme sind sowas wie die Klassiker unter den Helmen generell. Auch im Klettersport sind diese am häufigsten zu finden, weil die stabile Außenschale und die meist bequeme Polsterung im Helminneren eigentlich immer eine Kombination sind und dieser Helm damit eine unkomplizierte und gute Wahl ist.

Multisporthelme 

Multisporthelme sind die beste Wahl für dich, wenn du mit deinem Helm nicht ausschließlich Klettersport betreiben, sondern gleich mehrere Bedarfsfelder abdecken willst. Falls du also für mehrere Sportarten (Radfahren, Inline-Skaten, oder Weiteres) einen passenden Helm benötigst, ist das eine gute und sparsame Möglichkeit.

Langhaarhelme

Langhaarhelme werden im Handel meist als „Damenhelme“ geführt. Eigentlich unterscheidet diese Helme nichts von anderen Helmen, außer die Öffnung auf der Rückseite, die dafür gedacht ist, eine lange Haarpracht mittels Zopf durchzubringen. Damit das Haar nicht im Weg und der Schutz trotzdem gegeben ist. Meistens sind diese Helme in sehr „femininen“ Farben erhältlich, von lila bis rosa.

Kinderhelme 

Kinderhemde sind im Grunde selbsterklärend. Wenn die Kleinen schon Klettern anfangen, brauchen sie einen Kletterhelm, der auf ihre Kopfgröße passt. Meist sind die Kindermodelle auch mit einem höheren Tragekomfort und einem leichten Gewicht ausgestattet. Ausgestattet sind sie meist auch mit coolen Mustern oder aktuellen Zeichentrickhelden.

Die wichtigsten Arten der Kletterhelme im Detail

Nun solltest du dir ein Bild darüber verschaffen, welche Eigenschaften, Vor- und Nachteile und Preisklassen die einzelnen Kletterhelmarten auszeichnen. Neben den allgemeinen Kaufkriterien sind nämlich auch diese Details entscheidend, um den für sich idealen Kletterhelm zu finden. Sieh dir die folgenden Detailbeschreibungen an, dann weißt du beim Kletterhelmkauf vorab schon genau darüber Bescheid, worauf es ankommt:


Der Hartschalenhelm

Vorteile

  • Hartschalenhelme bestehen aus einer robusten Kunststoffschale, dieser bietet besonders vor stürzenden, herunterfallenden Gegenständen (eben wie dem zu Recht berüchtigten Steinschlag) stabilen Schutz.

    Die Stabilität durch die Helmschale gewährleistet, dass die Krafteinwirkung von oben auf das Gurtsystem an den Kopf übertragen wird.

  • Zudem ist der Hartschalenhelm ein vergleichbar günstiges Kletterhelmmodell. Diesen kannst du schon für 60 bis 70 Euro in guter Qualität erwerben.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist das Gurtsystem, das eine unkomplizierte Größenverstellung ermöglicht und den Helm somit für verschiedene Jahreszeiten passend macht.
    Die Größenverstellbarkeit macht auch möglich, dass eventuell mehrere Mitglieder in ihrem „Kletterkreis“ davon Gebrauch machen können. Auch die Luftzirkulation ist in diesen Helmmodellen durch den Gurt sehr gut gegeben und man schwitzt weniger.

Nachteile

  • Wo wir schon bei Vergleichen sind: Leider ist der Hartschalenhelm im Vergleich zu anderen Helmen doch recht „gewichtig“. Durch die harte Kunststoffschale, den Schaum und den Gurt wiegt er mehr als andere Modelle.

Der Hartschaumhelm

Vorteile
  • Diese werden im Handel auch als In-Mold-Helme geführt und bestehen aus einem stoßdämpfenden Schaumschalenkern und sind bloß mit einer hauchdünnen Hartplastikschicht als Schale überzogen. Das Material macht dieses Helmmodell extrem leicht.
  • Für Sportkletterer, die beispielsweise Speedklettern oder technisch extrem fordernde Kletterrouten machen, ist der In-Mold-Helm bestens geeignet, da sie durch die Leichtigkeit und die angenehme Passform einen besonders hohen Tragekomfort bieten.
  • Auch ein Plus – gerade eben für Sportkletterer und auch Outdoor-Kletterer in der Sonne – ist die Belüftung bei diesen Helmen. Der In-Mold-Helm ist meist mit mehr Belüftungsöffnungen ausgestattet als andere Modelle.
  • Diese werden im Handel auch als In-Mold-Helme geführt und bestehen aus einem stoßdämpfenden Schaumschalenkern und sind bloß mit einer hauchdünnen Hartplastikschicht als Schale überzogen. Das Material macht dieses Helmmodell extrem leicht.
  • Für Sportkletterer, die beispielsweise Speedklettern oder technisch extrem fordernde Kletterrouten machen, ist der In-Mold-Helm bestens geeignet, da sie durch die Leichtigkeit und die angenehme Passform einen besonders hohen Tragekomfort bieten.
  • Auch ein Plus – gerade eben für Sportkletterer und auch Outdoor-Kletterer in der Sonne – ist die Belüftung bei diesen Helmen. Der In-Mold-Helm ist meist mit mehr Belüftungsöffnungen ausgestattet als andere Modelle.

Nachteile

  • Die In-Mold-Helme sind besser für professionelle Kletterer geeignet, weil sie neben ihrer Leichtigkeit und ihrem Tragekomfort leider weniger gut schützen. Dafür, dass sie sehr stoßempfindlich (die dünne Plastikschale drückt sich bei Krafteinwirkung ein) sind und wegen des Materials auch leicht zerbrechlich sind, sind sie in der Anschaffung sehr teuer.

Der Hybridschalenhelm

Vorteile

  • Wie der Name schon sagt, ist dieses Helmmodell quasi ein Hybrid seiner Vorgänger. Schon das alleine kann man nur als Vorteil werten, weil er die positiven Eigenschaften von Hartschalenhelm und Schaumschalenhelm in sich vereint.
  • Der Kopf wird im Hybridschalenhelm doppelt geschützt: Einmal durch die feste und solide Hartplastikschale, zweitens durch die Schaumschicht darunter. Dieser Helm besticht besonders durch seine Robustheit, kleinere Steine oder Gegenstände prallen einfach ab.
  • Die Belüftung ist ein weiterer Vorteil des Hybridschalenhelmes. Dieser Kletterhelm bietet deinem Kopf Luft zum Atmen, da seine Beschaffenheit einen freien Luftzug ermöglicht. Die Schweißentwicklung am Kopf ist mit diesem Helmmodell weitaus geringer.

Nachteile

  • Zwar bietet der Hybridschalenhelm eine gute Kombination aus den beiden anderen Modellen, allerdings reicht sein Niveau dann jeweils trotzdem nicht heran. Er ist nicht so stabil und stoßabsorbierend wie der Hartschalenhelm, aber auch nicht so komfortablen wie ein In-Mold-Helm. Ebenso im undankbaren Mittelfeld befindet sich das Gewicht.
  • Der Hybridhelm ist zwar eine gelungene Mischung, aber dann doch immer nicht ganz so gut wie Hartschalen- oder In-Mold-Helm. Dieses Mittelmaß ist irgendwie weniger Highlight. Deswegen wird es als Nachteil gewertet.