Campingdusche Test 12/2021 – Die besten Modelle im Vergleich

Egal ob bei Tagesausflügen, Campingurlauben, Festivalbesuchen oder heißen Tagen im eigenen Garten - wer eine Campingdusche dabei hat, muss auf den Luxus des Duschens oder einer Erfrischung nicht verzichten. Aufgrund ihres Aufbaus und ihrer Größe sind sie mobil und nehmen nicht viel Platz weg. Auch wenn man nur die Matschpfoten des eigenen Vierbeiners nach einem Spaziergang im Morast reinigen will oder Füße und Kinderwagenreifen nach einem Besuch am Strand nicht sandig ins Auto lassen möchte, schafft eine solche Dusche Abhilfe. Um jedoch das richtige Exemplar zu kaufen, muss man sich ein wenig mit dem Thema auseinander setzen. Die wichtigsten Informationen zur Kaufentscheidung finden Sie hier.

Die 10 beliebtesten Campingduschen

Für wen ist eine Campingdusche sinnvoll?

Campingduschen ermöglichen den Komfort zu duschen, wenn man unterwegs ist oder z. B. im Urlaub keine sanitären Einrichtungen vorhanden sind. Prinzipiell ist eine solche Dusche also für alle geeignet, die Reisen abseits von Hotels und Ferienwohungen in der freien Natur genießen wollen. Dazu gehören LKW-Fahrer genauso wie leidenschaftliche Camper oder Festivalbesucher. So muss man nicht auf eine wohltuende Dusche verzichten und kann sich trotzdem an jedem Ort vergnügen. Auch im Garten kann eine Campingdusche beliebt sein, da sie an heißen Tagen Abkühlung bietet.

Privatsphäre unter der Campingdusche

Prinzipiell ist man deutlich sichtbar, wenn man sich unter die Campingdusche begibt. Eine Lösung, um unangenehme Blicke zu vermeiden, ist also das Tragen von Bademode. Wer es noch etwas komfortabler und vor allem privater wünscht, kann sich zusätzlich ein spezielles Duschzelt zulegen, welches man auch als Umkleide und Toilettensichtschutz verwenden kann.

Unterschiedliche Modelle von Campingduschen

Prinzipiell unterschiedet man zwischen Modellen mit und ohne Pumpe. Diese Ausführungen können sich im Gebrauch voneinander unterscheiden. Zudem ist eine Campingdusche ohne Pumpe leichter zu transportieren, da diese grob gesagt nur eine Art Wasserbeutel ist, den man bequem überall verstauen kann, weil er nicht viel Platz einnimmt.
Dazu muss aber auch gesagt werden, dass eine Campingdusche mit Pumpe in der Handhabung mehr Luxus bietet. Das liegt daran, dass sie dem Gefühl einer richtigen Dusche näher kommt.

Auf was sollte beim Kauf geachtet werden?

Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollte man sich vor der Anschaffung einer Campingdusche darüber Gedanken machen, welche Erwartungen man an sie hat und was einem an Mitteln zur Verfügung steht. So macht es beispielsweise wenig Sinn, eine strombetriebene Campingdusche zu kaufen, wenn man auf dem Campingplatz gar keinen Strom hat. Deswegen sind hier einige Kriterien aufgeführt, die die richtige Entscheidung erleichtern.

  • Wie viele Personen nutzen die Campingdusche? (wichtig für die Größe des Behälters)
  • Brauchst du warmes Wasser oder reicht kaltes aus?
  • Hast du Zugang zu Strom?
  • hochwertige Qualität
  • Kann man sie leicht reinigen?
  • Ist die Montage zu kompliziert für mich?
  • Wie viel Platz habe ich?
  • Wie groß, wie schwer ist sie?
  • Wie viel Komfort wünsche ich mir?
  • Wie viel Geld kann ich ausgeben?

Campingduschen mit warmem Wasser

Wer unterwegs zumindest den Luxus von warmem Wasser genießen möchte oder wer kaltes Wasser einfach nicht aushält, sollte sich wohl eher für eine Campingdusche entscheiden, die auch Warmwasser abgibt. Je nachdem, was man für Möglichkeiten hat, gibt es hier verschiedene Modelle.

Die batteriebetriebene Campingdusche

Hierbei handelt es sich um recht kleine, kompakte und vor allem leicht zu transportierende Modelle. Sie sind recht schnell betriebsbereit und lassen sich per USB-Anschluss über den Laptop oder am 12V-Adapter im Auto laden. Der Akku hält bei durchgehender Nutzung etwa eine Stunde lang und bietet ein angenehmes Duschgefühl.

Vorteile: In vielen Bereichen ist dieses Modell der Campingdusche für Autos sehr ähnlich. Was sie allerdings praktischer macht, ist die Tatsache, dass sie aufgrund des Akkus keinen dauerhaften Zugang zu Strom benötigt. Durch Flexibilität und Mobilität ist sie in ihrer Nutzung kaum eingeschränkt und kann sogar drinnen eingesetzt werden. Eine Tauchpumpe sorgt für angenehmen Wasserdruck und sie ist unkompliziert in der Handhabung.

Nachteil: Einziger Nachteil ist in diesem Fall der Platz, den die Campingdusche benötigt.

Die Solar-Campingdusche

Eine solche Campingdusche besitzt in der Regel einen Beutel mit Spezialbeschichtung, welche das darauffallende Sonnenlicht absorbiert. Dadurch wird das Wasser auf angenehme Temperaturen erhitzt. Hier sollte man allerdings bedenken, dass man ohne Sonnenlicht kalt duschen muss. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Kauf darüber im Klaren zu sein, in welchem Klima und zu welcher Jahreszeit man mit dieser Campingdusche unterwegs ist. Ist das Wetter einmal schlecht, muss man sich auf unangenehme Wassertemperaturen einstellen.

Vorteile: Toll an einer solchen Dusche mit Solarenergie ist der Genuss von warmem Wasser ganz ohne die Abhängigkeit von Strom. Sie ist sehr klein, was sie für Reisen praktisch macht und kann nahezu überall installiert werden.

Nachteile: Leider bleibt sie auch immer so mobil, wie sie eben ist, da sie nicht dauerhaft eingebaut werden kann. Das führt zu ihrem tendeziell provisorischen Charakter. Zudem ist man zwar nicht vom Strom abhängig, aber von gutem Wetter, denn es gilt - keine Sonne, kein warmes Wasser. Zudem kannst du die Wassertemperatur auf keine Weise regulieren, weswegen du vor dem Duschen erst einmal vorfühlen solltest. Des weiteren wird empfohlen, Wasserbeutel mit Inhalt in geschlossenen Behältern zu transportieren, da die Nähte platzen können.

Die Auto-Campingdusche

Diese Campingdusche bezieht ihre Energie aus dem Zigarettenanzünder eines Autos. Das macht sie einerseits praktisch, da die Wassertemperatur unabhängig vom Wetter ist. Andererseits muss man ein Auge auf die Autobatterie haben, da diese leer wird, falls das Auto nicht bewegt wird. Außerdem macht der Kauf einer solchen Campingdusche natürlich nur Sinn, wenn man das Auto auch wirklich in seiner Nähe hat.

Vorteile: Diese Campingdusche steht für Komfort und das in allen Bereichen. Zunächst entfällt nämlich ein Bedienen per Hand. Herrlich entspannt kann man sich unter die Dusche stellen und das Wasser herabfließen lassen - also genau wie zuhause. Mit Anschluss an einen Wassertank kann sie fest eingebaut werden und eine Tauchpumpe schafft einen angenehmen Wasserdruck. Außerdem ist es möglich, sie nicht nur im Freien, sondern auch Indoor zu nutzen und sie ist einfach zu bedienen, was sie sehr praktisch macht.

Nachteile: Das, was diese Campingdusche so angenehm macht, verschafft ihr allerdings auch Nachteile. Dadurch, dass sie einen relativ großen Wassertank hat, benötigt sie viel Platz, der bei Reisen oft nicht vorhanden ist. Zudem benötigt sie den Zugang zu Strom, was sie oftmals gerade beim Camping oder auf Festivals unbrauchbar macht.

Durchlauferhitzte Campingdusche

Diese Option bietet Warmwasser ganz ohne Stromquelle oder Sonne. Der dafür benötigte Durchlauferhitzer wird mit Gasflaschen oder einer Gasleitung (falls vorhanden) betrieben und sorgt für angenehme Temperaturen beim Duschen.

Vorteile: Die Unabhängigkeit von Energiequellen macht diese Campingdusche für Reisen immens praktisch. Mit ihrer Hilfe kommt man jederzeit in den Genuss einer angenehm warmen Dusche und kann damit seine Freizeit noch mehr genießen.

Nachteile: Leider ist sie im Transport etwas sperrig und sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb durch das benötigte Gas relativ teuer.

Warmes Wasser ohne Komplikationen

Wer es gerne unkompliziert hat und sich nicht allein auf den Betrieb der Campingdusche verlassen möchte, kann auch einen Heizstab mit auf die Reise nehmen. Er kann einfach in den mitgeführten Wasserkanister gehängt werden und sorgt mithilfe einer Steckdose und einem eingebauten Thermostat für wohlige Wassertemperaturen zwischen 37 und 40 Grad Celsius. Großer Nachteil ist hier wieder das vielerwähnte Stromproblem.

Abhilfe kann allerding ein Gaskocher oder schlicht ein Lagerfeuer schaffen. Erhitzt man das Duschwasser einfach in einem Topf über dem Feuer, muss man lediglich darauf achten, dass es nicht zu heiß wird. Andernfalls kann es passieren, dass man sich verbrüht oder die Campingdusche beschädigt wird. Alles in allem lösen diese Optionen das Problem der Abhängigkeit von Energiequellen.

Wer verkauft Campingduschen?

Angeboten werden Campingduschen auf zahlreichen Seiten im Internet. So kann man sehr genau die Preise der gewünschten Dusche vergleichen. Sinnvoll ist es jedoch, zum Kauf einen Outdoorshop oder ein Campingfachgeschäft aufzusuchen, vor allem wenn man selbst noch keine Erfahrung mit der Nutzung von solchen Duschen gemacht hat.

Hier kann man sich ausführlich beraten lassen, man kann direkt nach einem Modell mit den gewünschten Eigenschaften fragen, sich Produktempfehlungen abholen und sich von der Qualität überzeugen. Auf Wunsch ist es sogar möglich, sich vom Verkäufer die Installation und den Gebrauch erläutern zu lassen. In jedem Fall sollte man sich vorher darüber klar werden, was man sucht, wie viel Geld zur Verfügung steht und sich die Zeit nehmen, Preise zu vergleichen, sowie Produkttests zu lesen.

Zusätzliche Bauteile, die den Duschkomfort erhöhen

Verwendet man in seiner Campingdusche Wasserbeutel, sollte man sicherstellen, dass diese aus UV-resistentem Kunststoff bestehen, um ständige Probleme mit defekten oder undichten Beuteln zu vermeiden. Ein Schlauch fühlt sich beim Waschen besser an und erreicht auch ungünstig gelegene Stellen, damit man sich rundum sauber fühlt.

Ebenso ist die Möglichkeit wichtig, den Wasserbehälter beinahe überall anbringen zu können, z. B. an Ästen, glatten Flächen etc. Dafür sorgen entsprechende Aufhängungen, wie Doppelhaken, Karabiner oder Saugnäpfe. Der absolute Luxus in diesem Bereich ist ein Duschkopf, der den Wasserdruck variieren kann. Absolut kein Muss, aber ein schöner Luxus für alle, die gern überall komfortabel duschen.

Der Preis einer Campingdusche

Campingduschen gibt es mittlerweile für beinahe jeden Geldbeutel. Je aufwändiger und hochwertiger die Dusche, desto höher die Preisklasse. Wenn man sich sorgfältig informiert, ist es jedoch möglich, ein qualitativ hochwertiges Exemplar für einen guten Preis zu erstehen.

In gängigen Geschäften ist die billigste Campingdusche sogar schon ab 6,99 Euro erhältlich. Von diesem Punkt an erstreckt sich die Preisspanne bis auf 270 Euro.
Die untere Preisklasse geht bis 130 Euro und ist für alle geeignet, die eine Campingdusche für kürzere Zeiträume benötigen und allein oder zu zweit unterwegs sind.
Alles über diesem Preis ist für den Langzeitgebrauch empfehlenswert oder bei der Nutzung durch größere Gruppen.

Die Campingdusche und die Umwelt

Eine solche Dusche ist mit Sicherheit eine gute Idee für Aufenthalte in der Natur. Um diese vor Schaden zu bewahren, sollte man jedoch bei der Nutzung einer Campingdusche gewisse Aspekte berücksichtigen. Am besten beschränkt man den Wasserverbrauch auf ein Minimum. Damit ist nicht gemeint, auf dringend benötigte Duschen zu verzichten, sondern den Aufenthalt unter dem Wasserstrahl nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Auch die Verwendung von ökologisch unbedenklichen Seifen sollte selbstverständlich sein. Mit Bestandteilen wie hochwertigem Olivenöl duften sie gut und schonen die Fauna und Flora in der Umgebung des aufgeschlagenen Lagers.

Reinigung und Pflege

Um lange Freude an diesem Wegbegleiter zu haben, muss sie regelmäßig gereinigt und instand gehalten werden. Dafür können normale Reinigungsmittel verwendet werden, die die Bestandteile der Dusche von Bakterien und Schmutz befreien. Allerdings dürfen die verwendeten Mittel nicht zu "scharf" sein, da sie sonst die Dusche beschädigen. Zudem ist es das A und O, die Dusche an der Luft durchtrocknen zu lassen, da sie sonst durch Schimmel unbrauchbar gemacht wird.