Handscheinwerfer: Test & Vergleich 09/2021

Bei Handscheinwerfern handelt es sich um besonderes kraftvolle und robuste Lampen. Diese zeichnen sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und ihre speziellen Zusatzfunktionen aus. Sie lassen sich also nicht nur in der Hand tragen, sondern man kann sie auf einen Standfuß stellen.

Halogen, LED und Xenon sind die bekanntesten Leuchtmittel für diese Lampen, wobei LED am empfehlenswertesten ist.

Diese Lampen verwendet man gerne im professionellen Umfeld. Besonders bei sehr dunklen Bereichen kommt sie gut zur Geltung.

Das stark fokussierte Licht erhellt große Bereiche gleichmäßig und kann einen guten Überblick verschaffen. Das Licht wird weit gestreut und so kann man auch im Dunkel gut arbeiten.

Das liegt vor allem Lampenkopf. Im Gegensatz zu üblichen Taschenlampen sind dort Spiegel eingebaut, welche die Lichtkegel verstärken und bündeln.

Die besten Handscheinwerfer im Test – welche Eigenschaften haben die Sieger?

Für die Produkte, die im Test am besten abschneiden, beachtet man verschiedene Kriterien. Bei der Helligkeit gewinnen auf jeden Fall Handscheinwerfermodelle mit mehreren einstellbaren Helligkeitsstufen.

Mit 500 und 1.000 Lumen macht man die Nacht beinahe zum Tag. Diese Geräte sind sehr hell und spenden viel gebündeltes Licht. Der Strahlwinkel lässt sich auf 360 Grad ausweiten. So kann man seine Umgebung rundum ausleuchten.

Der Test zeigt, dass Seitenleuchten sehr praktisch sind und auch über verschiedene Helligkeitsstufen verfügen. Diese Scheinwerfer reichen bis zu 550 Meter. Der Akku ist dafür recht langlebig und ist mit 4000 mAh verbaut. Dieser lässt sich leicht wieder aufladen.

Der Akku und die Leuchtdauer sind auch ein sehr wichtiger Teil beim Test. Manche der hochwertigen Geräte haben eine Leuchtdauer von 5 bis 12 Stunden. Es gibt aber auch sehr energiesparende Modelle, die insgesamt auf 150 Stunden kommen.

Der Test konzentriert sich auch auf die Leuchtmodi. Viele Modelle können die Helligkeit reduzieren oder auch blinkende Signale und Notsignale erzeugen.

Modelle, die im Test besonders gut abschneiden, haben bis zu 6 Lichtmodi.
Zusätzlich zu den Modi ist auch die Farbe des Lichts wichtig. Die Basis bilden zwei Varianten, die kaltes und warmes Licht erzeugen können.

Was sind Handscheinwerfer eigentlich?

Diese Scheinwerfer sind sehr leistungsfähig, robust verarbeitet und lassen sich leicht mit der Hand tragen. Sie sind nicht nur im privaten Bereich beliebt, sondern finden oft Verwendung in einem professionellen Umfeld.

In manchen Fällen sind diese Geräte sogar betriebliche Vorschrift. Ihre Funktionalität basiert auf einer fortgeschrittenen Technik und die vielen Sonderfunktionen sind unentbehrlich für manche Branchen geworden.

Sie sind vor bestimmten Gefahrenquellen geschützt wie zum Beispiel Stöße und Wasser. Man kann die Scheinwerfer lange verwenden und einige Modelle bieten sogar Schutz vor Explosionen.

Den Handscheinwerfer kann man somit ohne Bedenken in Gefahrenbereichen einsetzen, wo explosionsfähige Gase oder Staub vorkommen.

Wie unterscheidet sich ein Handscheinwerfer von einer Taschenlampe?

Man würde meinen, dass Taschenlampen und Handscheinwerfer im Grunde das Gleiche sind. Doch gibt es bei diesen beiden Geräten schon einen Unterschied.

Was beide jedoch gemeinsam haben, ist, dass sie tragbare Lichtquellen sind. Sie lassen sich jeweils im Innenbereich als auch Außen benutzen.

Sie sorgen für klare Sicht und erhellen ihre Umgebung. Der Scheinwerfer ist jedoch um einiges größer als die Taschenlampe und gibt viel helleres Licht ab.

Dafür sind bestimmte Spiegel verantwortlich, die im Kopf verbaut sind. Diese bündeln das Licht und verstärken es beim Ausstrahlen. Der Griff des Handscheinwerfers macht es bequem, sie zu tragen. Manche kann man auch auf ein Stativ stellen.

Wie kann man Handscheinwerfer verwenden?

Wenn man klare Sichtverhältnisse benötigt und eine gewöhnliche Taschenlampe nicht mehr ausreicht. Ein gutes Beispiel sind Campingausflüge. Dort ist es oft sinnvoll, große Bereiche auszuleuchten. Stirnlampen können dabei unpraktisch sein.

In anderen Bereich wie bei der Jagd, bei Kellerarbeiten oder bei anderen Reparaturen kommt diese Art von Scheinwerfer oft zum Einsatz. Bei einem Stromausfall kann eine solche Lampe sehr gut weiterhelfen.

Welche Arten gibt es von den Handscheinwerfern und wie sucht man sich den passenden aus?

Bei den Handscheinwerfern kann man zwischen drei Varianten unterscheiden. Diese betreffen vor allem die Leuchtmittel:

  • mit Halogenlampe
  • Xenonlampe
  • mit LED

Diese drei modernen Leuchtmittel bringen außerordentliche Leistungen betreffend ihrer Intensität und Weite. Alle drei haben genug Kraft, ob den Handscheinwerfer optimal zu betreiben. Die Unterschiede sind hier in der Feinarbeit und auch eine persönliche Präferenz beim Kauf.

Handscheinwerfer mit Halogen: Vor- und Nachteile

Halogenlampen sind durch ihre natürliche Lichtfarbe und ihrer sehr langen Lebensdauer bekannt. Leider sind sie nicht wirklich energieeffizient und nicht das Beste für die Umwelt.

Im Inneren reagieren Edelgase mit Halogenen und geben so Licht ab. Das Problem dabei ist jedoch, dass diese Lampen schnell überhitzen können. Es ist einiges an Vorsicht geboten, da diese Lampen eine Wärmeentwicklung bis zu 250 Grad Celsius erreichen können.

Vorteile:

  • überdurchschnittlich lange Lebensdauer
  • natürliches, warmes Licht
  • vielfach Stromanschluss

Nachteile:

  • Intensität und Weite des Lichts ist gering
  • Hohe Wärmeentwicklung

Handscheinwerfer mit Xenon: Vor- und Nachteile

Der Preis ist auf jeden Fall einer der ersten Unterschiede, die einem auffallen. Im Vergleich zu den anderen ist diese Variante relativ teuer.

Jedoch produzieren diese ein sehr helles Licht, das in manchen Fällen von großem Vorteil ist. Sie brauchen aber auch ihre Zeit, um ihre volle Leuchtkraft zu entwickeln.

Diese Art der Scheinwerfer haben einen hohen Energieverbrauch. So muss man den Akku oft wechseln oder den Betrieb über ein Netzkabel in Betracht ziehen.

Diese Geräte nutzt man gerne im professionellen Umfeld. Gute Beispiele sind Baustellen, Forschungsarbeiten oder Rettungseinsätze.

Vorteile:

  • Hohe Leuchtintensität
  • Sehr große Reichweite

Nachteile:

  • Braucht Zeit, um volle Leuchtkraft zu erreichen
  • Im Vergleich ziemlich teuer

Handscheinwerfer mit LED: Vor- und Nachteile

Scheinwerfer mit LED Licht haben mittlerweile eine gute Leuchtintensität. Viele beschreiben das Licht eher als kühl und unnatürlich. Die Lebensdauer ist jedoch um einiges geringer als bei den Halogenlampen.

Die LEDs sind jedoch in ihrer Energieeffizienz unschlagbar. Es gibt so gut wie keine Wärmeentwicklung und sie sind wirklich leicht zu handhaben.

Haushaltsunfällen kann man mit diesen Leuchtdioden leicht verhindern. Sie eignen sich gut für batterie- oder akkubetriebene Handscheinwerfer. Denn selbst mit nicht so starken Energiequellen ist die starke Leuchtkraft garantiert.

Vorteile:

  • Starke Lichtintensität
  • Sehr energieeffizient
  • Keine Abgabe von Wärme
  • Eignen sich für Batterien oder Akkus

Nachteile:

  • Lichtfarbe wirkt unnatürlich
  • Nicht so lange Lebensdauer

Welche Faktoren sind für den Kauf von Handscheinwerfern wichtig?

Es gibt einige Punkte, die vor einem Kauf beachtet werde sollen. Das zeigte auch der Test:

  • Lichtintensität
  • Größe und Gewicht
  • Energieversorgung
  • Zusätzliche Ausstattung

Lichtintensität

Die Leuchtkraft wird bei diesen Scheinwerfern in Lumen angegeben. Vor dem Kauf sollte man darauf achten, dass die Helligkeit auf jeden Fall ausreicht. Die Lampe sollte daher nicht unter 100 Lumen haben.

Von Vorteil sind verschiedene Helligkeitsstufen, die man manuell einstellen kann. So kann man intensives Licht dann nuten, wenn man es benötigt. Man kann aber auch auf energiesparende Einstellungen umschalten.

Größe und Gewicht

Grundsätzlich kann man sagen, dass Handscheinwerfer etwas sperriger sind als andere Taschenlampen. Daher sind Gewicht und Größe relativ, da ein paar Gramm mehr oder weniger keinen großen Unterschied machen.

Bei Handwerkern, die sowieso schweres Werkzeug transportieren müssen, ist es nicht so schlimm, wenn sie etwas Schwerer ist. Beim Campingausflug möchte man doch eine etwas handlichere Variante haben.

Wenn der Scheinwerfer als Strahler konzipiert ist, macht es gar keinen Unterschied mehr. Bei diesen Modellen hat man meist ein Stativ zur Verfügung.

Energieversorgung

Viele Handscheinwerfer kann man mit Akkus oder Batterien betreiben, welche sich in der Größe je nach Gerät unterscheiden können.

Batterien haben eine lange Lebenserwartung und sind sofort einsatzbereit. Im Gegenzug sind sie auch teuer und nicht gerade umweltfreundlich.

Der Akku ist dabei relativ kostengünstig und auch umweltverträglicher. Die Betriebsdauer leidet hier manchmal, wenn der Akku schneller ausgeht.

Wenn er erst einmal leer ist, muss man ihn erst wieder aufladen. Man sollte darauf achten, wie sich der Akku aufladen lässt, manche muss man in gesonderten Ladegeräten aufladen. Es gibt aber auch Modelle, wo sich der Akku durch den Anschluss des Kabels direkt im Handscheinwerfer aufladen lässt.

Die Variante mit dem Handstrahler lässt sich mit einem Stromkabel betreiben. Vor allem bei Arbeiten im Keller, wo ein Stromanschluss vorhanden ist, eignet sich dieses Gerät sehr gut.

Wenn man auf der Suche nach einer Leuchte für das Auto ist, sollte man speziell für das Auto entwickelte Scheinwerfer zurückgreifen. Diese lassen sich leicht laden, sogar über ein USB-Kabel beim Anschluss des Zigarettenanzünders.

Zusätzliche Ausstattung

Bestimme Handscheinwerfer haben noch eine zusätzliche Ausstattung, die sie besonders beliebt machen. Standfüße oder andere Möglichkeiten zur Befestigung machen einen bestimmten Neigungswinkel möglich. Das Licht lässt sich so genau auf das richten, was wichtig ist.

Stoßfestigkeit und Nässeschutz bieten die Hersteller immer häufiger an. Die Kaufentscheidung lässt sich so beeinflussen, da vielen Kunden diese beiden Eigenschaften wichtig sind.