Zanderruten: Test, Vergleich & Empfehlung 09/2021

Es gibt eine Vielzahl an Raubfischen, die gerne geangelt werden. Hier zählen der Hecht sowie der Zander zu den beliebtesten. Hier liegt der Reiz vor allem darin, den imposanten Fisch zu fangen. Zander sind ja, wie bekannt, sehr geschickt, wenn es darum geht, einem Köder auszuweichen. Sie lassen sich nicht so einfach fangen. Selbst wenn man diesen Fisch einmal am Haken hat, heißt das noch lange nicht, dass man ihn erfolgreich aus dem Wasser herausgeangelt hat.

Möchte man also einen Zander angeln, benötigt es hier schon einmal spezielle Zanderruten. Außerdem ist es hilfreich, genau über den Raubfisch Bescheid zu wissen. Nur wenn man seine Gewohnheiten kennt, hat man auch die Chance, ihn erfolgreich zu angeln.

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Aussehen des Zanders

Sein Körperbau ist optimal ausgerichtet. Man kann ihn als Torpedoförmig beschreiben. Der Zander gehört zur Familie der Barsche, sieht aber eher einem Hecht ähnlich. Die getrennten Rückflossen sind mit starken Stachelstrahlen versehen. Er verfügt über ein interessantes Muster.

Die Farbe des Fisches ist eher grünlich mit dunklen Fleckenreihen, die sich über den Rücken, die Flossen und den Schwanz ziehen. In seinem Maul sind die scharfen Fangzähne verteilt. Jedoch sind das Maul und der Magen des Zanders relativ klein, weswegen er sich bei seiner Jagd mit kleineren Fischen begnügen muss.

Die Lebensweise des Zanders

Zander sind Süßwasserfische, die zur Familie der Barsche gehören. Sie sind auch in Deutschland heimisch. Allerdings haben Zander sehr hohe Ansprüche an die Umweltbedingungen unter Wasser. Er hält sich bevorzugt in trüben Gewässern auf, deren Wassergrund hart sein sollte. Im Sommer dürfen die Seen und Flüsse sogar wärmere Temperaturen aufweisen.

Der Zander hat einen ausgeprägten Appetit und wächst aus diesem Grund sehr schnell heran. Innerhalb von einem Jahr kann er so 10-15 Zentimeter wachsen. Ausgewachsene Zander weisen eine Größe von 40 - 130 Zentimetern auf und werden bis zu 10 kg schwer.

Aufenthaltsorte des Zanders

Während der Laichzeit von März bis Mai sind die Zander eher im flachen Gewässer anzutreffen. Außerhalb dieser Zeit, können Sie es eher in tieferen Gewässern versuchen. Hierzu zählen Seen aber auch Flüsse, die tief genug sind und Kanäle. Die Zander sind meist an Unterwasserplateaus anzutreffen.

Hier lagern sich Nährstoffe ab, die von der Strömung angespült werden. Sie können auch die Augen nach kleinen Inseln, Wasserzuläufen oder Baumstämmen im Wasser halten. Auch diese gelten als beliebte Aufenthaltsorte für Zander.

Die beste Zeit zum Angeln mit Zanderruten

Haben Sie sich nun entschlossen, ihr Glück beim Zanderangeln zu versuchen, so sollten Sie dies in der Morgen- oder Abenddämmerung tun. Zander gehören zu den Nachtaktiven Raubfischen. Haben Sie die Möglichkeit, so können Sie natürlich auch mitten in der Nacht Ihr Glück versuchen. Hier liegt übrigens die Wahrscheinlichkeit am höchsten, einen Zander zu angeln kann.

Das liegt vor allem daran, dass es zu diesen Uhrzeiten relativ ruhig ist. Der Zander ist ein sehr vorsichtiger Fisch. Schon das kleinste Geräusch kann ihn verschrecken und zum Rückzug bewegen. Zander kann man am besten in der Zeit zwischen September und Oktober fangen.

Die Richtige Zanderruten

Wie oben bereits beschrieben, haben Zander einige Besonderheiten, auf die die Rute ausgelegt sein muss. Oftmals wird der Zander aufgrund seines Aussehens mit dem Hecht verglichen. Jedoch ergreift der Hecht seine Beute durch festes Zupacken, während der Zander kurz vor seiner Beute einen Sog erschafft.

Dies tut er, indem er kurz vorher sein Maul öffnet und somit einen Unterdruck herstellt. Diese Ansaugbewegung ist für Sie wichtig zu erkennen. Genau so schnell wie der Zander den Köder angesogen hat, kann er ihn nämlich auch wieder ausspucken. Professionelle Zanderruten sind hier von Vorteil.

Möchten Sie also eine Zanderrute käuflich erwerben, sollten Sie darauf achten, dass sie über eine Spitzenaktion verfügt. Hier gibt es gleich zwei Vorteile. Diese sind, dass Sie die Anbisse gut bemerken und der Zander aufgrund des geringen Widerstands nicht so schnell misstrauisch wird. Wenn Sie mit der sogenannten Jig-Methode arbeiten, sollten Sie vor allem auf eine weiche Spitze achten. So fällt es Ihnen leicht zu bemerken, wann der Köder auf den Boden aufschlägt.

Außerdem sollten Sie beim Blank auf ein starkes Rückgrat achten. Dieses ist dafür gut, um einen kräftigen Anhieb durchführen zu können. Beim Zanderangeln werden häufig Wurfgewichte im mittleren Bereich verwendet. Diese haben zwischen 15 und 40 Gramm Gewicht.

Die Länge der Zanderrute

Häufig werden zum Zanderangeln Spinnruten eingesetzt. Die Länge beträgt zwischen 2,6 und 3,5 Metern. Sie können natürlich auch längere Zanderruten benutzen, wenn Sie größere Wurfweiten erzielen möchten. Der Vorteil hierbei besteht darin, dass sich diese Zanderruten besser aufladen und leichter weit auswerfen lassen.

Zanderruten - Welchen Köder sollte man verwenden?

Die Wahl des Köders für die Zanderruten ist ein sehr besonderes Thema. Zander gehören zu den Raubfischen, die sich von kleineren Fischen, Amphibien und Insektenlarven ernähren. Somit ist es natürlich sinnvoll, sich für einen Köder zu entscheiden, der Futterfische imitiert. Gummiköder sind aus diesem Grund schon seit Jahren unter den Anglern beliebt und finden sich praktisch in jeder Anglerausrüstung.

Allerdings gelten die Zander als sehr schlaue Fische, weshalb sie in der Lage sind, den Trick mit den Gummiködern zu durchschauen. Möchten Sie häufiger zum Angeln gehen, wären somit Naturköder für Ihre Zanderruten eine sinnvolle Alternative. Hier haben Sie eine große Auswahl für Ihre Zanderruten. Sie können zwischen Rotfedern, Grünlingen, Barschen und Rotaugen entscheiden.

Weitere hilfreiche Tipps zum Zanderangeln

Wenn Sie Zander angeln möchten, sollten Sie Geduld und Ausdauer sowie eine passende Zanderrute mitbringen. Sie sollten auf keinen Fall übereilt vorgehen, da Sie so wenig Chancen auf einen guten Fang haben.

Die beliebteste Technik zum Zanderangeln ist das Spinnfischen. Selbstverständlich benötigt man auch hier die passende Zanderrute. Mit dieser Art gelingt es, sowohl Hechte als auch Zander zu überlisten. Hier haben Sie auch freie Wahl der Köder. Am besten versuchen Sie Ihr Glück direkt in Grundnähe. Als beliebte Technik gilt hier das Jiggen oder auch die Faulenzer-Technik.

Möchten Sie diese Technik versuchen, so lassen Sie den Köder bis auf den Grund sinken. Ist dies geschehen, sollten Sie versuchen, kleine Sprünge mit dem Köder auszuführen. Dies gelingt am besten wenn Sie die Rute beim Einziehen der Schnur immer ein klein wenig anheben. Diese Technik verspricht gute Chancen, da beim Hüpfen des Köders auch Sediment aufgewirbelt wird.

Beim Zanderfischen kommt es also vor allem auf Geduld und eine gute Technik an. Wichtig ist auch die richtige Zanderrute sowie ein passender Köder. Beherzigt man diese Dinge, hat man gute Chancen, einen Zander zu angeln.