Zoom Fernglas: Test & Vergleich 05/2021

Ferngläser mit Zoom haben keine feste Vergrößerung: Diese kann vom Nutzer selbst über ein Rädchen am Fernglas eingestellt werden. Die Verstellung des Zooms erfolgt stufenlos. Auf diese Weise kann man ein Objekt ganz bequem anvisieren und mit dem Rädchen anschließend vergrößern. Der Zoom wird meistens zwischen einer 8- und 40-fachen Vergrößerung bestimmt.

Die 10 besten Modelle

Woran lassen sich Zoom Ferngläser erkennen?

Ein Zoom Fernglas ist ganz leicht zu erkennen, da es auf dem Gehäuse ihre Zoomangaben abgedruckt haben. Die Ziffern vor dem X stehen für die Faktoren der Vergrößerung. Das sieht zum Beispiel folgendermaßen aus: 20 – 40 x 80.

Die beiden ersten Ziffern stehen dann für 20-fache bis 40-fache Vergrößerung und die 80 bezeichnet den Durchmesser des Objektivs.

Die Angaben auf einem Zoom Fernglas

Einige Ferngläser tragen sie auf der Unterseite, andere wiederum auf der Oberseite. Werte wie zum Beispiel 20x60 stiften gerne mal Verwirrung, können jedoch einfach erklärt werden. Der zweite Wert ist immer größer als der erste Wert. Der erste Wert steht für die Vergrößerung und befindet sich meist in einem Bereich von sieben bis zehn.

Dieser Wert 10x50 gilt als Standard. Der Grund: Alle größeren Vergrößerungsfaktoren ermöglichen zwar einen höheren Zoom, eine hohe Bildqualität kann jedoch nur mit einem Stativ ermöglicht werden. Der Bereich von sieben bis zehn steht somit als Vergrößerungsbereich für eine hochwertige Vergrößerung. Zu viel Zoom ist nicht immer gut.

Der zweite Wert wird in den meisten Fällen in Millimetern angegeben und steht für den Durchmesser des Objektivs. Je höher der Wert, desto höher der Lichteinfall durch das Objektiv und somit auch das Gewicht des Geräts

Aus diesem Grund wird ein Zoom Fernglas mit einem derartig hohen Objektivdurchmesser zu schwer und für den Spaziergang am See zum Beispiel nur bedingt komfortabel empfunden.

Wozu und wann benötigt man ein Zoom Fernglas?

Ferngläser mit Zoom bieten einen vollkommen umfangreichen Einsatzbereich, da sie beinahe für alles eingesetzt werden können. Vollkommen egal, ob man wilde Tiere auf einer Reise erspähen, Vögel in der Natur beobachten oder seinen Lieblingssportler von der Tribüne aus mitverfolgen möchte. Für solche und viele weitere Dinge eignet sich ein Zoom Fernglas optimal.

Falls man jedoch eine längere statische Beobachtung anstreben möchte, lohnt sich die zusätzliche Investition von einem Stativ – oder man findet einen entsprechenden Untergrund, worauf das Fernglas fixiert oder abgelegt werden kann. Ausschließlich so kann der Nutzer eine hohe Bildqualität angezeigt bekommen.

Ferngläser mit Zoom: Vor- und Nachteile

Mit einem Zoom Fernglas ist es deutlich einfacher, ein Objekt zu vergrößern. Dabei fixiert man das gewünschte Objekt und zoomt es ganz einfach heran, bis man die entsprechende Vergrößerung erreicht hat und das Objekt makellos sieht.

Die schnelle und einfache Handhabung ist somit der größte Vorteil der Ferngläser. Hier ein Überblick aller Vorteile:

  • schnelles und einfaches Zoomen
  • viele Zoomstufen in einem Gerät
  • deckt eine Vielzahl an Einsatzbereichen ab.

Die Geräte haben ausschließlich einen kleinen Nachteil, und zwar die Bildqualität, die unter der Vergrößerung oftmals leidet.

Das Sichtfeld wird für den Nutzer mit jeder Vergrößerungsstufe kleiner und somit schwindet auch die Qualität des Bildes. Ab einer 20-fachen Vergrößerung beispielsweise ist es beinahe unmöglich, das Gerät so zu halten, dass das gezoomte Bild nicht verschwimmt. Für Abhilfe sorgt hier allerdings ein Stativ: Mithilfe dessen wird das Zoom Fernglas stabilisiert und die Bildqualität somit um einiges besser.

Wie teuer sind Zoom Ferngläser in der Anschaffung?

Von Anbieter zu Anbieter unterscheidet sich die Preisspanne von 80 bis 1200 Euro. Dabei kommt es darauf an, für welche Zwecke man sich das Zoom Fernglas zulegen möchte. Je mehr der Nutzer investiert, umso bessere Qualität kann er auch erwarten. Sollte es jedoch nur ein Fernglas für die nächste Reise sein, dann reicht eine günstigere Variante vollkommen aus.

Fazit

Zoom Ferngläser sind vielseitige Helfer in verschiedenen Situationen. Die unterschiedlichen Größen und insbesondere Vergrößerungsstufen sind für die Verwendung jedoch enorm wichtig.

Mit einem Zoom Fernglas im Bereich sieben bis zehn als Vergrößerungsstufe erhält der Nutzer eine qualitative Anwendung selbst bei hohem Zoom.

Nur wenn der zweite Wert als Durchmesser des Objektivs nicht zu hoch und das Gerät somit nicht zu schwer ist, eignet sich das Zoom Fernglas auch für den Alltag.